Über mich
Entdecke hier mehr über mich, meine Geschichte und den Weg, der mich hierher geführt hat.

Meine Werte
- Ehrlichkeit
- Verständnis
- Mut und Veränderung
Jessica Zimmerer
Es war ein schöner Sommertag, die Sonne strahlte, der Himmel war tiefblau. Andere Menschen würden die freie Zeit und den Tag genießen, doch in mir war es dunkel und düster.
Vor anderen war ich meist die, die immer lachte. Es war keine echte Freude. Stattdessen plagten mich Konflikte und Probleme, ich fühlte mich erschüttert, leer und taub, als wäre ich nicht wirklich da. Gleichzeit war da diese unterdrückte Unruhe, wie ein Vulkan brodelte es in mir.
Gedanken von Schuld mischten sich dazu. Offensichtlich hatte ich ein super schönes, „normales“ Leben. Keiner sah, dass ich innerlich litt und unglücklich war. Ich müsste doch dankbar sein für alles, was ich habe. Ich bin gesund, hab Familie und Freunde und einen guten Job. Was erwartete ich mehr?
Ja, ich war dankbar und ja, ich erwartete mehr. Ich hatte eine große Sehnsucht nach einem freien, selbstbestimmten, glücklichen und zufriedenen Leben. Ich wollte…
lieben, ohne zu leiden. Ich wollte lachen aus ganzem Herzen, ohne diese Schwere, in der ich festhing. Ich wollte fröhlich sein und nicht mehr ständig diese unterschwellige Unzufriedenheit spüren. Ich wollte ein Leben und kein Überleben.
Durch die Bücher von John Strelecky und dem Entschluss meine Berufung zu finden, machte ich mich mit 25 auf den Weg. Ich belegte viele Seminare, Weiterbildungen und vor allem lernte ich autodidaktisch viel über Spiritualität, Psychologie, Selbstliebe und Trauma. Schritt für Schritt kam ich dem näher, wovon ich träumte. Mit 30 kann ich nun endlich sagen, dass ich die Sonne und auch den Regen genießen kann, dass ich überwiegend in mir ruhe, ausgeglichen und zufrieden bin. Ich fühle mich sicher und wohl, genieße die Nähe zu anderen Menschen und ich kann mich und andere annehmen und lieben, so wie sie sind.
Ich gehe meinen Weg und darf dieses angewandte Wissen in die Welt bringen und echte Dankbarkeit und Freude durchströmen mich.
Verwandlung beginnt mit Selbstliebe
Mein Weg begann mit einer Entscheidung. Ich wollte mich auf den Weg machen, ein Leben zu erkunden, das ich bisher nicht kannte. Gab es wirklich dieses Glück, von dem andere berichten?
Ich stürzte mich in die Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität. Probierte alle Tools und Techniken aus, las viele Bücher, hörte Podcasts und sog so viel Wissen wie möglich auf. Ich versuchte zu …
meditieren und alles umzusetzen, was die Erleuchteten und spirituellen Lehrer so sagten. Ich belegte Seminare und Kurse zum „inneren Kind“ und vielem mehr. Ich machte verschiedene Ausbildungen und besuchte Körper- und Psychotherapeuten. Fehlende Selbstliebe war für mich zu dem Zeitpunkt die Ursache meines Leidens.
Ich lernte mich selbst immer besser kennen, lernte meine Muster bewusst wahrzunehmen, auf meine innere Stimme zu hören und nicht mehr alles einfach hinzunehmen, sondern nach und nach mehr wahrzunehmen und zu reflektieren. Ich tat mehr von dem, was mir guttat.
Ich hab also meditiert, journaling gemacht, Visionboards aufgehängt, Affirmationen aufgesagt, Morgen- und Abendroutine und natürlich ganz viel Glaubenssatzarbeit.
Und trotzdem: ich habe mich immer wieder dabei erwischt, wie mich dieses unterschwellige „Schlecht-drauf und genervt-sein“ sich einschlich, wie ich immer noch von „schlechtem“ Gewissen geplagt wurde, wenn ich mich nicht angepasst verhielt. Ich konnte mein Gedankenkarussell immer noch nicht stoppen. Und in meinem Alltag und in Stresssituationen konnte ich nicht aus meiner spirituellen Praxis zehren.
Irgendwie hatte sich was verändert, aber irgendwie auch überhaupt nicht. Ich verfiel dennoch in alte Muster, geriet in dieselben Konflikte, fuhr aus meiner Haut, obwohl ich es nicht wollte, war gereizt und genervt, obwohl ich doch glücklich sein wollte, war eifersüchtig oder streitsüchtig, obwohl das doch gar nicht zu meinem spirituellen Higher Self passte.
Das verursachte noch mehr Druck und Schuldgefühle. Was machte ich falsch? Muss ich noch mehr machen? Nach anderen Methoden suchen?
Bis ich endlich auf Traumaarbeit gestoßen bin. Und auch hier gab es vieles, was verwirrte. Nach zig Regulationsübungen zum Nervensystem, die mir nicht wirklich halfen, nach zig weiteren Therapieansätzen fand ich endlich die Essenz. Denn auch hier spürte ich vielleicht „kleine“ Unterschiede, aber nicht diese essenzielle Veränderung, von der ich träumte.
Das neurogene Zittern war für mich der erste Durchbruch. Mein Körper kam endlich zur Ruhe, aber nicht sofort, nach ca. 12 Monaten zittern spürte ich endlich einen Unterschied. Ich spürte meinen Körper! Ich fühlte mich wie angekommen auf der Erde, verbunden mit meinem Körper und der Welt.
Es kehrte Ruhe, Entspannung, mehr Bewusstsein ein. Ich schlief wieder, die Gedanken waren ruhiger, ich gelassener und entspannter. All das, was man ein reguliertes Nervensystem nennt.
Doch auch das war noch nicht alles: In Beziehungen geriet ich immer wieder in den Kampf und Flucht Modus. Wir stritten über dasselbe, der eine rennt weg, der andere meckert.
Ich zweifelte an mir und meinem Weg. Waren glückliche Beziehungen ohne Stress, Drama und Streit nicht möglich? Was mache ich falsch? Habe ich falsche Vorstellungen? Das muss es doch geben!
Ja, diese Beziehungen gibt es. Mit dem ehrlichen Mitteilen und Floating von Gopal Klein legte ich den Heilungsturbo ein. Plötzlich konnte ich kommunizieren und ausdrücken, was da ist und allem in mir Raum geben, ohne es auf destruktive Weise auszuagieren. Es geschah das, was man Kapazitäten aufbauen und Selbstregulation nennt. Die Gefühle kamen und gingen, aber sie überfluteten mich nicht mehr. Ich hatte eine bewusste Wahl! Meine Gedanken konnten jetzt tatsächlich dahinziehen wie Wolken. All das, was früher nie möglich war.
Es gibt einen klaren weg für die Traumaarbeit, sie ist die Ursache für unser Leiden. Das kannst auch du!
Nur, wenn wir uns selbst mit LIEBE behandeln,
können wir anfangen, uns zu verwandeln.
Jessica Zimmerer
Meine Erfahrungen und Qualifikationen
- Psychologische Beratung / personal Coaching Sgd
- EMDR bei der PAPB
- SEI (Somatische Emotionale Integration) I und II bei der Dami Charf
- Erfahrung im ehrlichen Mitteilen durch leiten einer lokalen Gruppe
- Autodidaktisches Studium zu Trauma / Nervensystem / Polyvagaltheorie
- Selbsterfahrung durch Psychotherapie, Coachings (TRE/ Hypnose/Floating uvm.), Seminare und Workshops
- Diverse Online Kurse bei der Nervensystem Akademie, bei Satya Marchand, Laura Marina Seiler, Maxim Mankevic, uvm.
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Podcast
Zu Gast beim Calm is your Superpower Podcast in der Folge Eifersucht und das Nervensystem mit Jessica Zimmerer